Kurz berichtet: JRuby im Enterprise

Roland Moriz, 1. April 2009 16:25

Nick Sieger, bei SUN in der JRuby Entwicklung tätig, zeigte auf der gerade zu Ende gegangenen “Emerging Technologies for the Enterprise”-Konferenz in Philadelphia erneut, wie mit JRuby eine Integration von Ruby in die Java-Welt möglich ist:

“Wer auf einer Plattform entwickelt, die keine dynamischen Sprachen unterstützt, limitiert seine Entwicklungsgeschwindigkeit”

Zu Beginn erläutere er die jeweiligen Vorteile von Ruby und Java und verglich in Codebeispielen die Syntax beider Sprachen. Danach folgten kurze JRuby-Anwendungsbeispiele wie beispielsweise die Nutzung von Standard Java Klassen, Swing, JMX, JSR-223 und JSP. Dabei natürlich nicht fehlen durfte Ruby on Rails.


Kurz angesprochen und als Türöffner für JRuby beworben wurden auch die vielen verfügbaren Testing-Möglichkeiten, unter anderem Test::Unit und die BDD-Tools RSpec und Cucumber.

Die zugehörigen Folien sowie einen Blogartikel gibt es hier direkt von Nick Sieger
(Die Folien sind als PDF am Ende des Artikels zu finden)

Das SUN auch seine neugeschaffene Open-Source Projektplattform Kenai.com mit JRuby on Rails betreibt und nicht beispielsweise Groovy oder hausinterne J2EE Lösungen verwendete, ist bemerkenswert.

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Autor: Roland Moriz, http://www.roland-moriz.de/

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2 Kommentare zu “Kurz berichtet: JRuby im Enterprise”

  1. Martin schreibt:

    Für Kenai wurde zumindest als Application Server eine hausinterne Lösung von Sun verwendet, da JRuby on Rails dort auf GlassFish (J2EE Server) läuft.

    Mehr dazu unter http://www.tbray.org/ongoing/When/200x/2008/09/09/Project-Kenai

  2. Roland Moriz schreibt:

    @Martin: hm? Nick Sieger schreibt doch:

    “The main site is a Rails application running on JRuby, deployed in GlassFish as a war file built with Warbler.”